Automatische Kundenzusammenführung: Wie AutoLetter Duplikate erkennt
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Wenn du mehrere Datenquellen mit AutoLetter verbindest -- z. B. Shopify und Billbee oder zusätzlich CSV-Importe -- kann es vorkommen, dass derselbe Kunde in mehreren Quellen existiert. AutoLetter erkennt diese Duplikate automatisch und führt sie zu einem einzigen Kundenprofil zusammen. So vermeidest du doppelte Briefe und behältst eine saubere Kundenübersicht.
AutoLetter prüft bei jedem neuen Kundendatensatz, ob bereits ein passender Kunde existiert. Dafür werden vier Erkennungsschlüssel in fester Prioritätsreihenfolge verwendet:
Der wichtigste Abgleich erfolgt über die E-Mail-Adresse. Vor dem Vergleich wird die Adresse normalisiert: Leerzeichen am Anfang und Ende werden entfernt, und die gesamte Adresse wird in Kleinbuchstaben umgewandelt. So wird sichergestellt, dass „Max@Example.com" und „max@example.com" als identisch erkannt werden.
Wenn zwei Datensätze die gleiche normalisierte E-Mail-Adresse haben, werden sie automatisch zusammengeführt.
Falls keine übereinstimmende E-Mail gefunden wird, prüft AutoLetter die Kundennummer. Wenn dein Shop-System oder dein CSV-Import eine eindeutige Kundennummer mitliefert und diese in einem bestehenden Datensatz bereits vorhanden ist, werden die Einträge zusammengeführt.
Gibt es weder eine übereinstimmende E-Mail noch eine Kundennummer, vergleicht AutoLetter die vollständige Adresse. Dafür werden folgende Felder gemeinsam geprüft:
Nur wenn alle fünf Felder übereinstimmen, wird eine Zusammenführung ausgelöst. Das minimiert das Risiko von Fehlzuordnungen.
Als letzte Möglichkeit wird die systeminterne ID geprüft. Dieser Fallback greift vor allem bei erneuten Importen aus derselben Quelle, um bereits bekannte Datensätze wiederzuerkennen.
Wenn AutoLetter zwei Datensätze als identisch erkennt, werden sie nach folgenden Regeln zu einem Profil zusammengeführt:
Der Name wird aus dem ersten Datensatz übernommen, der einen vollständigen Namen (Vor- und Nachname) enthält. Ein Datensatz mit nur einem Vornamen wird von einem Datensatz mit vollständigem Namen überschrieben.
Felder wie Firma, Land und Stadt werden aus allen verfügbaren Datensätzen gefüllt. Ist ein Feld im primären Datensatz leer, wird es aus einem anderen Datensatz ergänzt. So entsteht ein möglichst vollständiges Kundenprofil.
Alle Bestellungen aus allen Quellen werden im zusammengeführten Profil angezeigt. Die Statistiken (LTV, durchschnittlicher Bestellwert, Bestellanzahl) werden über alle Bestellungen hinweg berechnet.
Abgebrochene Checkouts (Abandoned Checkouts) werden bei der Berechnung der Statistiken nicht mitgezählt. Nur tatsächlich abgeschlossene Bestellungen fließen in LTV und Bestellanzahl ein.
Ein Kunde gilt als Wiederkäufer, sobald er mehr als eine abgeschlossene Bestellung hat -- auch wenn diese aus unterschiedlichen Quellen stammen. Die Zusammenführung sorgt dafür, dass ein Kunde, der in Shopify eine und über Billbee eine weitere Bestellung aufgegeben hat, korrekt als Wiederkäufer gezählt wird.
Nach der Zusammenführung zeigt das Kundenprofil alle Quellen als Badges an. So erkennst du auf einen Blick, dass dieser Kunde z. B. sowohl in deinem Shopify-Store als auch über einen CSV-Import erfasst wurde.
Ein Kunde bestellt in deinem Shopify-Store mit der E-Mail „anna@example.com". Später importierst du eine CSV-Datei, die denselben Kunden mit „Anna@Example.com" enthält. AutoLetter normalisiert beide Adressen zu „anna@example.com", erkennt die Übereinstimmung und führt die Datensätze zusammen. Im Kundenprofil siehst du dann beide Quellen (Shopify + CSV) und alle Bestellungen aus beiden Systemen.
Die automatische Zusammenführung kann nicht rückgängig gemacht werden. Wenn du feststellst, dass zwei verschiedene Kunden fälschlicherweise zusammengeführt wurden, wende dich an den Support.